Amniotisches Band Syndrom

Die Informationen, die hier bereitgestellt werden, entspringen verschiedenen Quellen. Bitte fühlen Sie sich frei, mir weitere Informationen zu schicken, um das Bild zu vervollständigen. Als ich 1953 geboren wurde, wusste man nichts über ABS.

Was ist das Amniotische Band Syndrom?

Amniotische Band-Syndrome sind kongenitale Geburtsschäden, von denen man annimmt, dass sie durch das Abschnüren der fötalen Körperteile (normalerweise ein Gliedmaß, Zehen oder Finger) durch die faserartigen amniotischen Bänder während der Schwangerschaft verursacht werden.
Mit anderen Worten: Bevor das Baby geboren wird, werden die Körperteile (Arm, Finger, Zehen, etc.) durch diese schnurähnlichen Bänder (ABS) umwickelt und verfangen sich. Dieses verursacht angeborene Anomalien.
Bei amniotischen Abschnürungen ist jeder Fall unterschiedlich. Es gibt jedoch einige Eigenschaften, die verhältnismäßig gleichbleibend sind: Syndaktylie (zusammengewachsene Finger oder Zehen), Missbildungen der Nägel, gehemmtes Wachstum der kleinen Knochen, Differenz der Gliedmaßenlänge, distale Lymphödeme (Schwellungen) und kongenitale Bandeinschnitte.
Weiter unten sehen Sie Bilder einer Dysmelie an Hand und Fuß. An der Mittelzehe ist dabei sehr gut eine wie oben beschreibene Schnürfurche zu erkennen. Die Zehe wurde an dieser Stelle zwar eingeschnürt, konnte sich aber normal entwickeln. An der abgebildeten Hand führten solche Abschnürungen jedoch zu Fehlbildungen der Finger.

Illustration - Fetus mit ABS

Illustration eines Fetus mit Amniotischen Band Syndrom - Bildquelle: www.fetalcarecenter.org
Illustration eines Fetus mit Amniotischen Band Syndrom (ABS).
Bildquelle: www.fetalcarecenter.org

Definitionen:

Hier die Erklärungen einiger Begriffe zum Thema ABS:

Bilder einer Dysmelie an Hand und Fuß

Bild einer Hand mit Dysmelie - Bildquelle: www.dysmelien.deABS-Schnürfurchen an einem Fuß - Bildquelle: www.dysmelien.de
An der Mittelzehe kann man sehr gut die Schnürfurchen des ABS erkennen. An der Hand führte dies dazu, dass sich die Finger nicht komplett entwickeln konnten.
Bildquelle: www.dysmelien.de